Allgemeine Geschäftsbedingungen
Hinweis an Timon: Das ist ein Entwurf und keine Rechtsberatung. AGB tragen das größte Abmahnrisiko – unwirksame Klauseln fallen ersatzlos weg, und dann gilt die gesetzliche Regelung, die meist ungünstiger für dich ist. Besonders die §§ zu Laufzeit, Terminausfall und Haftung solltest du prüfen lassen. Alle markierten Stellen brauchen deine Entscheidung.
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Trainings-, Betreuungs- und Beratungsleistungen, die zwischen
Timon Fischer, PHYSIOTIMONStraße und Hausnummer, PLZ Ort
(nachfolgend „Anbieter")
und dir als Kundin oder Kunde (nachfolgend „Kunde") über die Website physio-timon.de geschlossen werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich Medical Personal Training, Trainingsbetreuung und Ernährungsberatung. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Programmbeschreibung.
(2) Die Leistungen stellen keine Heilbehandlung dar. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Therapie und erfolgen nicht auf ärztliche Verordnung. Der Anbieter erbringt keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung; eine Erstattung durch Krankenkassen findet nicht statt.
(3) Der Anbieter schuldet ein sorgfältiges Tätigwerden nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg. Trainings- und Gesundheitsergebnisse hängen wesentlich von der Mitwirkung des Kunden ab und lassen sich nicht garantieren.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Programme auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.
(2) Bei online buchbaren Programmen gibt der Kunde durch Anklicken des Bestell-Buttons ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder mit der Leistung beginnt.
(3) Bei 1:1-Programmen kommt der Vertrag erst nach einem Erstgespräch und einem gesonderten schriftlichen Angebot zustande. Der Anbieter behält sich vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen – insbesondere wegen begrenzter Kapazität.
§ 4 Preise und Zahlung
(1) Alle Preise sind Endpreise und verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer / als umsatzsteuerbefreit nach § 19 UStG – Zutreffendes wählen, siehe Impressum.
(2) Online buchbare Programme sind als Einmalzahlung im Voraus für die gewählte Laufzeit zu entrichten. Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.
(3) Bei 1:1-Programmen erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Zahlungsziel festlegen, z. B. bis zum 3. Werktag des Monats.
(4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungserbringung bis zum Zahlungseingang auszusetzen.
§ 5 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Laufzeit ergibt sich aus dem gewählten Programm.
(2) Online gebuchte Programme mit einer Laufzeit von 3, 6 oder 12 Monaten enden automatisch mit Ablauf der gebuchten Laufzeit. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Kunden insbesondere vor, wenn ihm die Leistung aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft unmöglich wird; dies ist auf Verlangen durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.
Bitte entscheiden: Sollen 1:1-Programme mit 12 Monaten Laufzeit ordentlich kündbar sein, und mit welcher Frist? Achtung: Bei Verbraucherverträgen über wiederkehrende Leistungen begrenzt § 309 Nr. 9 BGB die Erstlaufzeit auf zwei Jahre und die Kündigungsfrist auf drei Monate. Seit 2022 gilt zusätzlich: nach Ablauf der Erstlaufzeit muss monatlich kündbar sein (§ 309 Nr. 9 lit. b BGB).
§ 7 Termine und Ausfall
(1) Termine für Präsenz- oder Video-Sessions werden individuell vereinbart.
(2) Vereinbarte Termine kann der Kunde bis 24 Stunden – Frist festlegen vor Beginn kostenfrei absagen oder verschieben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt die Einheit als erbracht.
(3) Kann der Anbieter einen Termin nicht wahrnehmen, bietet er zeitnah einen Ersatztermin an.
Bitte entscheiden: Verfallen nicht wahrgenommene Sessions am Monatsende, oder sind sie übertragbar? Ein vollständiger Verfall ohne Nachholmöglichkeit kann als unangemessene Benachteiligung nach § 307 BGB unwirksam sein.
§ 8 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn und während der Zusammenarbeit wahrheitsgemäß über gesundheitliche Einschränkungen, Vorerkrankungen, Beschwerden, Verletzungen, Medikation und Schwangerschaft zu informieren.
(2) Der Kunde versichert, dass aus ärztlicher Sicht keine Bedenken gegen die Teilnahme bestehen. Bei bestehenden Beschwerden oder Vorerkrankungen ist die Teilnahme vorab ärztlich abzuklären.
(3) Treten während einer Einheit Schmerzen, Schwindel, Übelkeit oder andere Beschwerden auf, ist die Belastung sofort abzubrechen und der Anbieter zu informieren.
(4) Unterlässt der Kunde erforderliche Angaben oder macht er unzutreffende Angaben, haftet der Anbieter nicht für hieraus entstehende Schäden.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Nutzungsrechte an Materialien
Trainingspläne, Auswertungen, Videos und sonstige vom Anbieter bereitgestellte Materialien sind urheberrechtlich geschützt und ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch den Kunden bestimmt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
§ 11 Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten regelt die Datenschutzerklärung.
§ 12 Streitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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